An Baustellen mangelt es in Dülmen derzeit nicht. Wobei manche bereits sichtbar sind, andere noch in den Köpfen ihrer Initiatoren herumspuken. Themen gibt es jedenfalls reichlich – weshalb der CDU Ortsverein Buldern seine Mitglieder und alle interessierten am Freitag zu einer zweistündigen Stadtrundfahrt eingeladen hatte, um, wie Vorsitzender Hubert Tücking es ausdrückte, ihnen „die aktuellen Entwicklungen genauer vorzustellen“.
Mit Bürgermeister Püttmann hatten sie dabei einen kompetenten Ansprechpartner an Bord ihres Reisebusses, der als erste Ziele zunächst einzelne Hochwasserschutz-Projekte und die neue Umgehungsstraße B474n ansteuerte.
Danach ging es weiter zum Dernekamp, wo nicht nur Firmenerweiterungen Thema waren, sonder – natürlich – auch das Krematorium. Jan Dirk Püttmann erläuterte den gut 30 Mitreisenden den genauen Standort und wies drauf hin, dass das Glände auch eine eigene Zufahrt erhalten werde.
Im Anschluss daran stand die Dülmener Innenstadt auf dem Plan: Verlauf einer Südumgehung, Bendixgelände und Schlosspark waren nur einige Themen. Interessant waren zudem die Ausführungen zur Schauwerkstatt des Autohauses Wiesmann, das gegenüber dem real-Markt eine Art „Autostadt“ im Kleinen errichten möchte.
Letzte Station war der neue Bürgerpark in Rorup. Ein Ziel mit Hintergrund: Denn in Buldern wird derzeit über eine Umgestaltung des Spiekerplatzes diskutiert – mit Abriss des alten Amtshauses und einer Umkehr von Parkplatz und Grünfläche (die Grünfläche mit öffentlichen Toilettenhaus und eventuell einer kleinen Remise also zur Straße hin).
Zurück in Buldern, informierte Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock über den aktuellen Stand, nachdem der eingerichtete Arbeitskreis am Donnerstag getagt hatte, und stellte in Aussicht, dass bereits Ende des Monats eine Bürgeranhörung stattfinden könnte.
Eine aus mancher Sicht eher unerfreuliche Nachricht gab es noch zum Schluss: Denn das auf dem Modellflugplatz in Limbergen seit kurzem auch größere Maschinen bis zu 25 Kilo Gewicht fliegen dürfen, hatten die meisten Anwesenden dann noch nicht gehört.