Dülmen. Kontinuität und Einigkeit bei der CDA Dülmen. Bei der Generalversammlung am Dienstagabend im St. Barbara-Haus wurde Bernd Wiesel als Vorsitzender wiedergewählt. Sein Stellvertreter bleibt Roland Hericks.
Im Amt bestätigt wurde Schriftführer Dietmar Herricks. Beisitzer sind Günter David, Wilfried Erkens, Reinhard Herzberg, Anne Richter, Thomas Springeneer, Heinrich Wansing und Monika Westermann.
Bernd Wiesel ging in seinem Bericht noch einmal auf die Aktivitäten der CDA Dülmen ein – und auf das Krematorium. „Marktwirtschaftliche Gesetze haben wir bei anderen Bestattungsformen auch“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier bei der CDA-Versammlung. Er halte für sich persönlich an einer Bestattungs- und Freidhofskultur fest, weil er sie für würdevoll halte. Man könne aber den Menschen, keinen Vorwurf machen, sich für eine Verbrennung zu entscheiden. „Mit dieser Entscheidung kann man auch im Einklang mit christlichen Wertvorstellungen leben“.
Er gehe im übrigen davon aus, dass sich der mögliche Betreiber und die Aufsichtsbehörden an die Normen halten, ging Jostmeier auch noch einmal auf die möglichen Umweltbelastungen ein. Jostmeier bezeichnete die Entscheidung für das Krematorium auch als politische Entscheidung.
Die Politik habe entschieden, ob es sachgerecht sei, ob ein Krematorium erforderlich sie oder nicht. Wo sich die Anlage ansiedelt, entziehe sich aber wie bei anderen Ansiedlungsvorhaben der Politik.
Das Risiko liege beim Betreiber. Die Einhaltung gesetzlich festgesetzter Schadstoffimmissionen werde naturgemäß streng von den zuständigen Verwaltungen geprüft, so Willi Wessels, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender.
Quelle: Dülmener Zeitung vom 09.11.06