Wall sch�tzt den Kindergaten

Buldern. Das Wasser steht auf der Wiese, der Kleuterbach ist bis oben gef�llt. Auf der anderen Seite der Landstra�e 551 hat sich am DRK-Kindergarten ein kleiner See aufgestaut. Der viele Regen der vergangenen Tage hat � zum Gl�ck � f�r kein neues Hochwasser in Buldern gesorgt, zeigt aber deutlich, wie anf�llig einige Teile des Ortes f�r dieses sind.
Somit war es durchaus ein aktuelles Thema, zu dem bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes am vergangenen Montagabend Joachim Gerle, Leiter des Abwasserwerkes D�lmen referierte. Zugleich stellte er teils schon abgeschlossene, teils geplante Bauvorhaben zum Hochwasserschutz in Buldern vor.
Bevor Gerle auf diese Ma�nahmen zu sprechen kam, ging er kurz auf das Kanalsystem des Dorfes ein, welches sich auch acht Entw�sserungsnetzen zusammensetzt. In sieben Netzen werde mit dem Trennverfahren gearbeitet, nur im Ortskern w�rde in den Mischwasserkan�len Schutz- und Regenwasser zusammenlaufen. In den kommenden Jahren seien umfangreiche Sanierungsma�nahmen s�mtlicher Kanalanlagen in Buldern vorgesehen, informierte Gerle. Der Anregung, ob man nicht von Misch- auf Trennverfahren umstellen k�nne, musste Gerle eine Absage erteilen: In einem Misch- auf Trennwasser umzustellen, ist unm�glich.� Durch den Einbau von im Durchmesser gr��eren Kanalrohren werde der �Abfluss auf keinen Fall schlechter�.

Im Folgenden kam er auf die Bauma�nahmen an der Max-Planck-Stra�e zu sprechen. �Der Tiefbau ist fertig, die Oberfl�che muss nun wiederhergestellt werden�, berichtete Gerle. Hierbei habe bisher das schlechte Wetter den Arbeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Baudezernent Clemens Leushacke f�gte hinzu, dass er nicht glaube, dass der Baubeginn der Bahnunterf�hrung, der in den Zust�ndigkeitsbereiche der Bahn falle, vor Ende des Jahres zu rechnen sein.

Im Anschluss ging Joachim Gerle auf die aktiven Hochwasserschutzma�nahmen ein, in die bisher 1,2 Millionen verbaut worden sind. 30 Prozent davon h�tte dabei die Stadt getragen. Eine �entscheidende Schl�sselma�nahme� sei am Bulderner See bereits abgeschlossen. Durch den Bau einer Einlaufschwelle k�nne so Wasser in den See geleitet werden, was in den gef�hrdeten Gebieten, etwa der Wohnsiedlung R�dder oder Dapperskamp, einen um rund 15 Zentimeter tieferen Wasserstand bei Hochwasserereignissen bedeuten w�rde. �15 Zentimeter, dass hei�t aus einem 100-j�hrigem Hochwasser wird ein 15-j�hriges.�

Zudem informierte Gerle �ber den fast abgeschlossenen Bau der Bewallung, die den DRK-Kindergarten vor Hochwasser sch�tzen soll, und den geplanten Bau von Deichen, die die Wohngebiete R�dder und Dapperskamp gegen die Fluten des Kleuterbachs sichern sollen. Zus�tzlich werden durch eine direkte Verbindung der Pumpwerke R�dder und Dapperskamp die entsprechenden Netze entzerrt.

Die genauen Zeitpl�ne der Hochwasserschutzma�nahmen konnte Gerle dabei noch nicht nennen. Dies w�rden die Baufirmen, die mit den Arbeiten beauftragt w�rden.

Quelle: D�lmener Zeitung

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