JU-Dülmen beschäftigte sich mit dem Nahen Osten / Theo Schwedmann referierte
Zu einem Bildungsvortrag mit dem Thema „Israel – Naher Osten“ lud die Junge Union Dülmen am 8. November in die Gaststätte Preun ein. Aufgrund der aktuellen Problematik im Nahen Osten wollte man nicht nur die Parteimitglieder, sondern auch Gäste, über den jahrzehntelangen Konflikt zwischen Israel und den Arabischen Staaten informieren. Der Referent Theo Schwedmann war schon des Öfteren in Israel und den Nachbarländern, und konnte so auch aus erster Hand von seinen Erfahrungen berichten. Er begann mit einer Einführung in die Geschichte des Staates Israel, angefangen bei der Gründung im Jahre 1948 über die vielen Kriege mit den Arabischen Ländern, bis zu den aktuellen politischen Geschehnissen der letzten Jahre.
Auch die humanitäre Lage, vor allem in den Palästinensergebieten wurde angesprochen.
Natürlich wurde auch über den Konflikt mit den Palästinensern gesprochen. Erst am Tag des Vortrags waren wieder 20 Menschen bei Kämpfen gestorben. Als der Referent allerdings gefragt wurde, welche Vorschläge zur Lösung des Konfliktes er sehen würde, stellte Theo Schwedmann fest, dass auch er keinen Lösungsvorschlag hätte, wichtig sei es aber, dass die gegnerischen Seiten sich gegenseitig kennenlernen müssten. Denn die Arabischen Bevölkerungen müssten verstehen, dass Israel sich aufgrund der Erfahrungen des Holocausts gegen jegliche Bedrohung verteidigen würde, um ähnliche Gefahren zu verhindern. Aber auch die Israelis müssten das arabische Gemüt verstehen, das deren Vorgehensweise bestimme. Der Friede müsse bei jedem einzelnen Menschen anfangen, dann sei auch ein Frieden zwischen den Völkern möglich. Dies beweisen laut Herrn Schwedmann Siedlungen, in denen Palästinenser und Israelis friedlich zusammen leben.
Insgesamt sei es eine sehr informative Veranstaltung gewesen, kommentierte der Dülmener JU-Vorsitzende Christoph Wäsker, denn man habe einen völlig neuen Blick auf das Leben im Heiligen Land bekommen, neben der ständigen Gewalt gebe es auch Zeichen der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wenn alle ihren Teil zu einem dauerhaften Frieden beitragen würden.