Am vergangenen Freitag reisten über 30 JU’ler aus dem Kreis Coesfeld zum Besuch des CDU-Abgeordneten Werner Jostmeier. Mit dabei waren auch einige JU’ler aus Dülmen, die die Unterschriften gegen die einstündige Mittagspause am Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium mit im Gepäck hatten. Sie wurden im Düsseldorfer Landtag an Werner Jostmeier übergeben.

Mitte Oktober begannen die Nachwuchspolitiker Unterschriften gegen eine aufgrund einer Landesverordnung neu-eingeführte Mittagspause am Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium in Dülmen zu sammeln. Sie könnten nicht akzeptieren, dass die betroffenen Schüler noch später nach Hause kommen. Man müsse keine einstündige Pause einführen, wenn die Schüler nur in der Schule herumsitzen. Zur Erholung würden die normalen viertelstündigen Pausen genügen, waren sich die Dülmener JU’ler einig. Deshalb sahen sie sich verpflichtet, als Jugendpartei aktiv für die Interessen der Dülmener Jugendlichen eintreten zu müssen, wobei ihnen die Unterstützung vieler Schüler, Eltern und Lehrer zuteil wurde, was man auch an den über 550 gesammelten Unterschriften erkennen konnte.
„Wir hoffen, dass mit unseren Unterschriften eine Änderung der jetzigen Verordnung insoweit erreicht wird, dass die Schulen gemeinsam mit den Schülern entscheiden können, ob eine solche einstündige Pause eingeführt werden soll oder nicht, verpflichtend darf so eine Pause nicht sein“, sagte der JU-Vorsitzende Christoph Wäsker.
Die Unterschriften wurden nun am Freitag in Düsseldorf dem CDU-Abgeordneten Werner Jostmeier übergeben, der versprach, das Anliegen der Dülmener Jungen Union an die Schulministerin Barbara Sommer weiterzuleiten. „Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei der Schulministerin für unser Anliegen einsetzen würden, damit wirklich eine Besserung in Sicht kommt“, erklärte Christoph Wäsker dem Abgeordneten Jostmeier, der sichtlich über das Engagement der JU’ler aus Dülmen erfreut war und dann auch versprach, der Ministerin bei der nächsten Gelegenheit die Unterschriften und das Forderungsschreiben zu überreichen.
„Wir wurden vor einiger Zeit von betroffenen Schülern auf das Problem aufmerksam gemacht und gebeten, ob wir nicht eine Änderung unterstützen könnten“, sagte der Schriftführer Marcel Christensen. Deshalb will sich die Junge Union Dülmen auch weiterhin für die Interessen der Dülmener Jugend einsetzen.