Kein Bordell im OK-Center / Verwaltung ist gefragt

Die Büttenredner im Dülmener Karneval werden ihre Pointen über das angedrohte Großbordell im OK-Center an der Nordlandwehr / Ecke Münsterstraße schon auswendig gelernt haben. Immobilienbesitzer Michael Stutte hatte in der DZ mit leichten Damen gedroht, weil ihm keine Zukunftsperspektiven aufgezeigt würden.
„Das sich nun einzelne Politiker oder Fraktionen vor diesen Karren spannen lassen, wenn Unternehmer nur ihre eigenen Aspekte nach vorne bringen wollen“, dafür hat CDU-Mehrheitsfraktionschef Klaus Kleerbaum überhaupt kein Verständnis. „Das kommt der Wichtigkeit der Angelegenheit nicht entgegen“, blickt der Vorsitzende des Bauausschusses im DZ-Gespräch auf die gesamte Dülmener Stadtentwicklung.

Für Kleerbaum ist felsenfest klar: Schon aus rechtlichen Gründen könne es kein Großbordell im OK-Center geben. Dennoch stellt er die Frage an die Verwaltung, welcher Umgang mit der Großimmobilie möglich sei. Thematisieren will er die Stutte-Halle in der Bauausschuss-Sitzung am Donnerstag, 01. Februar.

Die Verwaltung soll hierzu Stellung beziehen, wobei klar ist, dass die Politik die Entscheidung treffen wird. „Eine öffentliche Nutzung scheidet aber auf jeden Fall aus“, so Kleerbaum.

Quelle: Dülmener Zeitung vom 27.01.07