Ministerin antwortet / Junge Union freut sich über Teilerfolg
Kurz vor Weihnachten hatte eine Abordnung der Jungen Union aus Dülmen in Düsseldorf dem CDU-Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier über 550 Unterschriften übergeben, mit denen sie auf die unangenehme Situation einiger Schüler am Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium in Dülmen hinwiesen. Denn diese müssen für zwei Unterrichtsstunden am Nachmittag eine 60-minütige „Zwangspause“ einlegen, in der sie weder mit Mittagessen versorgt werden noch eine vernünftige Möglichkeit zum Hausaufgaben machen haben. Eine solche Situation habe man nicht hinnehmen können, bemerkte der JU-Vorsitzende Christoph Wäsker im letzten Jahr, und deshalb habe man versucht, mit der Unterschriftenaktion diese Pause wieder abzuschaffen.

Werner Jostmeier übergab die Unterschriftenlisten und das Forderungsschreiben der Jungunionisten sofort in der ersten Sitzungswoche im neuen Jahr der Schulministerin Barbara Sommer, welche dann mit ihrem Ministerium die Umstände genauer unter die Lupe nahm.
In der vergangenen Woche bekamen dann Werner Jostmeier und die JU-Dülmen persönlich eine Antwort von der Landesschulministerin. Sie wies darauf hin, dass schon jetzt eine gewisse Flexibilität möglich sei, wenn der Unterricht nur bis zur siebten Stunde ginge. Allerdings haben die betroffenen SchülerInnen auch bis zur achten Stunde Unterricht und somit hilft ihnen diese Flexibilität nichts.
Des Weiteren schrieb die Landesschulministerin in ihrem Brief, dass das Landeschulministerium im Zuge der Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung derzeit auch eine Änderung des betreffenden Erlasses anstrebe, wobei man sich durchaus vorstellen könne, die Forderung der Dülmener JU nach mehr Entscheidungsfreiheit für die Schulen mit in die Änderung einfließen zu lassen. Sie sei dankbar, dass sie auch einmal Rückmeldung von betroffenen Schülerinnen und Schülern bekommen habe, schrieb Frau Sommer weiter.
Man freue sich, dass man zumindest etwas erreicht habe, äußerte sich dazu der Dülmener JU-Vorsitzende Christoph Wäsker, aber man würde auch weiterverfolgen, ob das Landesschulministerium auch wirklich an einer Verbesserung arbeite.
Doch die Jungen Union möchte es nicht bei dieser einen Unterstützung Dülmener Jugendlicher belassen, denn als Vertreter der jungen Generation möchte sich die JU auch weiterhin für die Interessen der Jugendlichen einsetzen und diese wahren. Sollten Anregungen oder auch Probleme bestehen, kann man sich gerne vor Ort an den Stadtverband Dülmen der Jungen Union wenden oder über die Homepage der JU-Dülmen (www.ju-duelmen.de) mit den Jungpolitikern in Kontakt treten.