Gleich am ersten Tag nach den Sommerferien traf sich der Stadtverbandsvorstand der CDU Dülmen, um sich aktuellen kommunalen Themen zu widmen. Neben den drei K’s – Kaufhaus – Krankenhaus – Kaserne, standen die Aktionen gegen ein Großbordell in Dülmen ganz oben auf der Tagesordnung. Für die Dülmener Christdemokraten steht fest: ein derartiges Großbordell will man nicht in Dülmen. Die negativen Auswirkungen eines solchen Massen-Puffs, Kriminalität, Menschenhandel, Drogen und Bandenkriminalität, sind nicht nur inakzeptabel, sie würden das Bild Dülmens auch nachhaltig verändern.
Willi Wesels und Brigitte Albrink berichteten von den Erfahrungen der letzten Wochen, die sie innerhlab der Bürgerinitiative “Kontra Großbordell” sammeln konnten. Vielen Bürgerinnen und Bürgern sei durch die Diskussionen auf der Straße erst bewußt geworden, welche negativen Wirkungen ein derartiges Großbordell haben würde. Zudem konnte man vielen Menschen klar machen, wie komplex und schwierig die planungsrechtliche Lage sei. “Hier geht es nicht um ‘Aldi’ oder ‘Puff’, sondern um eine Politik für die gesamte Stadt und ihre Innenstadt”, so Wessels.
Die Dülmener Christdemokraten begrüßten ausdrücklich das Engagement der Bürgerinitiative und ihrer Vertreter. “Planungsrechtliche Fragen sind eine Seite der Medaille”, so CDU-Vorsitzender Dr. Josef Gochermann. Hier bleibe die CDU im Schulterschluß mit der Verwaltung bei den seit Jahren praktizierten Grundlininen zum Schutz der Innenstadt. “Aber auch außerhalb des Rathauses und der Ratsarbeit muß der überzeugte Willen der Bevölkerung artikuliert und vertreten werden,” so der CDU-Chef. Die CDU Dülmen begrüße daher, daß die Bürgerinitiative auch weiterhin Unterschriften sammle und Aufklärungsarbeit leiste.
Mit Sachstandsberichten zu Themen Kaufhaus, Krankenhauserweiterung und zukünftiger Kasernennutzung informierte Bürgermeister Jan Dirk Püttmann den CDU-Vorstand über weitere wichtige Stadtentwicklungsvorhaben. Alle drei Themen sind nicht allein durch die Kommunalpolitik zu bestimmen. Vielmher bedürfe es einer sachlichen und zielorientierten Abstimmung mit den jeweils beteiligten Gruppierungen.