Buldern. Edith Eiersbrock zeigt auf die abgebrochenen Stellen des Bahnseitenweges. "Der ist rund wie ein Flitzebogen", sagt Bulderns Ortsvorsteherin. Vor allem bei Nässe, wenn Wasser auf Teilen der Strecke steht, und bei Dunkelheit sei der Weg nur schwer befahrbar. Nicht ohne Grund werde der Bahnseitenweg häufig auch Schwarzer Weg genannt, da es nur wenige Laternen gibt.
Dies soll sich nun ändern. Im Haushalt der Stadt seien 29.000 Euro für eine Erneuerung des Weges veranschlagt worden, berichten Eiersbrock und Rainer Dipp, CDU-Ratsmitglied aus Buldern. "Für Fußgänger und Radfahrer ist das die Verbindung zum Ort", hebt Dipp die Wichtigkeit des Weges für die rund 1500 Bewohner der Siedlung Raiffeisenring hervor. Doch etwa beim Aufbau der Lärmschutzwand oder den Gleisarbeiten habe der Weg, der nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist, immer wieder Schäden davon getragen. Der Pfad ist Eigentum der Bahn, doch hat sich die Stadt verpflichtet, für die Instandhaltung zu sorgen.
Von den 29.000 Euro soll der Bahnseitenweg "wassergebunden befestigt" werden, teilt Eiersbrock mit. Unklar sei noch, ob es eine gepflasterte oder geteerte Straßendecke geben soll. Zudem ist eine Rinne zum Abfließen für das Wasser und eine bessere Beleuchtung geplant. An allen vier Stichstraßen zur Siedlung hin soll eine Laterne aufgestellt werden.
Insgesamt soll der Weg auf einer Länge von rund einem Kilometer, vom Bahnhof bis zur Überführung der L 835 saniert werden. Wann die Arbeiten beginnen, steht noch nicht fest.