CDU-Arbeitskreis Schule und Kultur begrüßt Musikschulfusion

In seiner jüngsten Sitzung behandelte der Arbeitskreis Schule und Kultur des CDU Stadtverbandes Dülmen die beschlossene Fusion der Musikschulen Dülmen und Haltern am See zum 01.01.2009. Die kulturpolitische Sprecherin der CDU Fraktion, Frau Heidemarie Droste stellte die Eckpunkte vor. Die Fusion wurde von allen Mitgliedern einhellig begrüßt. „Musizieren mit Instrumenten ist ein wichtiger Bestandteil in der Erziehung“ fasste es Markus Brambrink, der Sprecher des Arbeitskreises, zusammen.
Insbesondere positiv hervorgehoben wurden die Verankerung der Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler oder deren Erziehungsberechtigten und die einvernehmliche Einigung auf die Schulgeldordnung. Hier konnte, trotz unterschiedlicher Beitragsstrukturen, eine Steigerung der Beiträge verhindert werden. Bürgermeister Jan Dirk Püttmann berichtete über die Planungen für das Schuljahr 2008/2009. In Dülmen sind mehrere Musikklassen unter anderem im Clemens-Brenatno-Gymnasium geplant. Der Föbelkindergarten wird seinen Schwerpunkt künftig als Musikkindergarten setzen. Daneben sind Musikschulangebote für Erwachsene (Wiedereinsteiger) und Angebote in der aktivierenden Seniorenarbeit geplant.
Breiten Raum in der Diskussion nahm auch das vom CDU-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg mitinitiierte Landesprogramm „Jedem Kind ein Instrument“ ein, der ersten Aktion zur Kulturhauptstadt 2010. Das Programm, das zunächst im Ruhrgebiet startet, soll die musisch-kulturelle Bildung in Schulen und Kommunen stärken und bei den jungen Leuten die so genannte „ästhetische Intelligenz“ fördern. Das Programm wird zunächst in Grundschulen gestartet.. In Haltern am See sind bereits drei Grundschulen beteiligt. Durch die kommende Fusion werden auch die Dülmener Musikschullehrer Erfahrungen sammeln können. Der Arbeitskreis möchte das Programm auch für Dülmen umgesetzt sehen.
Einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung nahmen die in Standortoptionen zur Unterbringung des Stadtarchivs ein. Dabei wurden die Anforderungen an einen Archivstandort herausgearbeitet. Neben einem Rollregallager für die Unterbringung von Archivmaterial ist ein Ausstellungsraum dringend erforderlich. Eine Anbindung an die Hermann-Leeser-Schule oder eine Anbindung an den Standort des Schulzentrums erscheint hier aus Kostengesichtspunkten von Vorteil zu sein. Eine Unterstützung für den Standort „Altes Hallenbad“ müsse kritisch geprüft werden, so Markus Brambrink. Neben den schwer zu kalkulierenden Kosten ist der Umzug der Stadtbücherei aus dem Stadtzentrum an eine Randlage der Innenstadt nicht zielführend.