Stadt pflastert die Arkaden

Dülmen. „Es muss etwas passieren“, darin waren sich die Interessengemeinschaft des Aktivkreises Münsterstraße und Bürgermeister Jan Dirk Püttmann einig. Bei einem vom CDU-Vorstandsmitglied Markus Schmitz initiiertem Treffen des Aktivkreises mit Mitglie-dern der CDU-Fraktion Dülmen wurde deutlich, dass bei der Umgestaltung und Attrakti-vierung des Straßenraumes verschiedene Facetten betrachtet werden müssen.
„Ich finde es toll, dass Sie sich als Anlieger zusammengeschlossen haben“, betonte Püttmann und lobte besonders die Öffentlichkeitsarbeit und das Engagement der Akteu-re. „Diesen Schwung wollen wir gerne unterstützen.“ bestätigte CDU-Vorsitzender Willi Wessels. Als wichtiges Alleinstellungsmerkmal sollen zunächst die Arkaden aufgewertet werden. Hierbei sagte Püttmann große Unterstützung der Stadt zu. „Wir übernehmen die Ausführung der Pflasterarbeiten.“ Nach dem Konzept des Königsplatzes soll die Gestal-tung auch beim Arkardengang an der Münsterstraße fortgesetzt werden. Die Inhaber der anliegenden Geschäfte seien dann für die abgestimmte Fassadengestaltung zuständig.

„Die einzelnen Maßnahmen sollten sich an einem Gesamtgestaltungsentwurf orientie-ren“, dies hob Baudezernent Clemens A. Leushacke hervor. Zurzeit werde die Leistungs-beschreibung überarbeitet. In drei bis vier Monaten sei mit einem entsprechenden Kon-zept zu rechnen. Die CDU-Vertreter wiederholten, dass die Umgestaltungsplanungen auf der Coesfelder Straße über den Königsplatz hinaus, bis zur Münsterstraße und weiter bis zum „Bült“ umgehend angeschlossen werden müssen.

Püttmann begrüßt die Absicht der Anlieger, eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) auf den Weg zu bringen. „Nur so kann ich die Anliegen in die Haushaltsberatungen einbringen“, sagte er. Außerdem wäre es so möglich, Fördergelder beim Land Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Der Bürgermeister schlug dem Arbeitskreis ein sukzessives Vorgehen vor. Für alle Maßnahmen der Anlieger und der Stadt müsse grundlegend sein, dass man gemeinsam weiß, wo man hin will. Dabei sei unter anderem die professionelle Beratung durch kompetente Stadtplanungs- bzw. Marketingbüros von Bedeutung.

Wobei dies auch finanziell gefördert werden solle.
„Für den Zusammenschluss zu einer ISG gibt es viele gute Beispiele“, äußerte sich Dr. Hugo Schulze Hobbeling, Sprecher der Viktor GmbH. Er hatte den Vorschlag gemacht, eine ISG zu bilden. „Das bietet große Chancen.“ Natürlich sei dies aber nicht einfach und Unterstützung durch die Stadt notwendig. Die Akteure selbst stehen hinter der Idee. Und CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus-Viktor Kleerbaum unterstützte das Engagement: „Hin-ter einer Aktion müssen Gesichter stehen.“ Nur so könnten auch weitere Anlieger zur Un-terstützung der Umgestaltung der Münsterstraße gewonnen werden.