Dülmen. Ein gutes Zeugnis stellten am Mittwochabend der Vizepräsident der IHK, Heinrich-Georg Krumme, und Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, dem Wirtschaftsstandort Dülmen aus. "Die Stadt ist gut aufgestellt", betonte Krumme mit Blick auf die hohe Steuerkraft, niedrige Arbeitslosenquote und günstige Altersstruktur bei einem Forum der CDU Dülmen-Mitte. Er forderte die Dülmener auf, sich dafür einzusetzen, dass die attraktive Lage durch eine vollständige Fertigstellung der B 67n und B 474n weiter verbessert werde.
Stellten gestern Abend dem Wirtschaftsstandort Dülmen gute Noten aus: (v.l.) CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus-Viktor Kleerbaum, Dr. Michael Oelck (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme (VorstandsvorsitzendDr. Oelck bezeichnete Dülmen als "sehr guten Wirtschaftsstandort". Die Zahl klassischer Meisterbetriebe habe sich von 316 (in 2005) auf 373 erhöht (in 2008). "Eine so hohe Zahl von Ansiedlungen ist überraschend", so der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, der das duale Ausbildungsprinzip als eine wichtige Absicherung der Betriebe sieht.
Bürgermeister Püttmann machte deutlich, dass sich Dülmen nicht auf den Lorbeeren ausruhe, sondern noch besser im Sinne von Nachhaltigkeit werden wolle. Ein wesentlicher Punkt sei dabei das duale Fachhochschulangebot ab 2010.
Trotz drohender Weltwirtschaftskrise gelinge Dülmen die Ansiedlung neuer Betriebe. In Buldern seien zuletzt 30.000 Quadratmeter Gewerbefläche veräußert worden, im Dernekamp gebe es nur noch eine Reservefläche von 20.000 Quadratmetern.
Quelle: Dülmener Zeitung