Biker’s Farm auf den Prüfstand stellen – CDU will die Anwohner schützen

Buldern. Ein zukunftsfähiges Verkehrs- und Nutzungskonzept für den Bereich des Bulderner Sees und die Biker’s Farm fordert die CDU-Ratsfraktion auf Initiative der CDU-Buldern.
Auf Grundlage des aktuellen Urteils zur Verkehrsführung zur Biker’s Farm wird die Stadtverwaltung aufgefordert, verstärkt an einer neuen Erschließung des Gastronomiebetriebes direkt zur L 551 zu arbeiten.

Zugleich sollen aber auch alle Maßnahmen vorgenommen werden, um den Betrieb der Motorradfahrer-Gaststätte, die zunehmend Lärmbelästigungen verursacht, auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Durch die Maßnahmen sollen zukünftig verkehrsbedingte unzumutbare Belastungen der Anwohner verhindert und die Nutzung der Biker’s Farm auf das zulässige Maß sichergestellt werden, heißt es weiter. Das betreffe insbesondere die Musikveranstaltungen und Thementage, die nicht mit der Festlegung des Naherholungsgebietes im Bebauungsplan vereinbar seien.

Die von dem Betrieb ausgehenden Belästigungen müssten auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Bei der Verkehrsführung werde die diskutierte direkte Anbindung an die Landesstraße favorisiert.

Auch die nicht mit dem Bebauungsplan zu vereinbarende Betriebsform müsse auf den Prüfstand. Hierzu soll auf Antrag der CDU durch die Verwaltung ausgearbeitet werden, welche Beschränkungen ausgesprochen werden können, um den Betrieb insgesamt weniger störend zu gestalten und auf seine ursprüngliche Betriebsform zurückzuführen.

Durch die Maßnahme soll laut CDU die Wertigkeit des Bulderner Sees als tatsächliches Naherholungsgebiet für die Bulderner Bevölkerung wiederhergestellt werden.


Quelle: Dülmener Zeitung vom 03.12.08