CDU zu Besuch bei der Feuerwehr

Die freiwillige Feuerwehr liegt der CDU am Herzen.

CDU Mitte Vorsitzender Willi Wessels brachte beim Besuch der Rettungswache an der August-Schlüter-Straße seine Freude zum Ausdruck noch mehr von der ehrenamtlichen Arbeit der Wehr kennen zu lernen. „Uns ist sehr bewusst, dass Sie sich mit Leib und Leben in den Dienst der Nächsten stellen und damit eine unschätzbare Bereicherung für unser Gemeinwesen darstellen,“ so Wessels.
Wehrführung und CDU Verantwortliche i FeuerwehrgeratehausWehrführung und CDU Verantwortliche i Feuerwehrgeratehaus
Verantwortliche der CDU Dülmen wollten sich mit der Führung der Dülmener Feuerwehr über die wechselseitigen Anliegen austauschen. Stadtbrandinspektor Uwe Friesen stand mit seinen Zugführern aus Dülmen Mitte und den Ortsteilen als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung.
Ohne „freiwillige“ in der Feuerwehr wäre die Feuerwehr in Dülmen nur schwer vorstellbar, immerhin stehen den Löschzügen in Dülmen Mitte und in den Ortsteilen 273 Frauen und Männer bereit, so Brigitte Albrink vom CDU Vorstand.
 
Unsere Ziele, möglichst schnell zu den Einsatzsorten zu kommen und Hilfe zu leisten, werde leider allzu oft von den Verkehrsverhältnissen beeinträchtigt, so der Feuerwehrchef. Dabei seien Falschparker ein großes Übel. Leider seien aber auch die verkehrsberuhigten Bereiche für die Feuerwehr problembehaftet. Zu enge Durchfahrten, Beete und eingebaute Geschwindigkeitsbremsen erweisen sich bei den Einsätzen, bei denen es auf jede Minute ankomme, als ernsthafte Herausforderungen für die Wehr.
 
Rolf Braun, CDU Kandidat im Dernekamp erkundigte sich nach der Zusammenarbeit mit der Straßenbauverwaltung, wenn es um die Sicherstellung der Durchfahrten für Feuerwehr und Rettungsdienst geht. Christa Krollzig als zuständige Feuerwehrdezernentin verwies auf die ständigen Hinweise bei den anstehenden Baumaßnahmen. Verkehrsberuhigung und Querungshilfen als Schutzmaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger stehen immer auch in der Abwägung mit der Erreichbarkeit durch die Helfer in Notfällen, wie der Feuerwehr und dem Rettungsdienst.
Diesbezügliche Bemühungen noch zu verstärken finde die volle Unterstützung der CDU, so Wessels.
Hausnummernbeschilderungen und Hinweistafeln seinen bei der Suche nach den Einsatzorten stark verbesserungswürdig. Kleine Maßnahmen können hier große Wirkung zeigen, so übereinstimmend die Zugführer der freiwilligen Feuerwehr. Die CDU Politiker ermunterten die Feuerwehrverantwortlichen bei der Anmeldung von Verbesserungsvorschlägen offensiv an die Bauverwaltung heranzugehen, die immer offene Ohren habe, so konnte aus eigenen Erfahrungen berichtet werden.
 
Mit 635.000 Euro, die im Haushalt 2009 für die Wehr zur Verfügung gestellt werden, können die notwendigen Dinge sicher gestellt werden. Dieser Betrag sei eng mit der Feuerwehrleitung abgestimmt, so Krollzig.
Die Frage von Ampelvorrangschaltungen für Rettungskräfte wurden von Kreisbrandinspektor Donald Niehues durchaus differenziert betrachtet. Die schnelle Fahrt für Rettungsfahrzeuge versperre den zur Wache eilenden Wehrmännern uns -frauen möglichere Weise die Fahrt.
 
Nachwuchsproblemen versuche man schon sehr früh entgegen zu wirken. Mit der Kinderfeuerwehr (30 Mitglieder) und der Jugendfeuerwehr (30 Mitglieder) sei eine gute Basis für die Zukunft gegeben. Quereinsteiger sind selten und die zu jeder Tages und Nachtzeit zur Verfügung stehenden Feuerwehrleute werden seltener, so Friesen.
 
Zum Abschluss konnten Politiker und Wehrführung noch die aktiven Feuerwehrleute des Löschzugs Mitte bei ihrem Übungsabend begrüßen. Freizeitgestaltung zum Wohle unserer Stadt!