Die FDP gibt ihre Neutralität bei der Bürgermeisterwahl auf und empfiehlt den Mitgliedern und Wählern, im Kommunalwahlkampf und bei der Stimmabgabe den bisherigen Amtsinhaber Jan Dirk Püttmann zu unterstützen.
Mit diesem Plakat wirbt die SPD im Europa-Wahlkampf. Grund seien die Wahlkampfplakate der SPD zur Europawahl. „Dies ist nicht nur ein politisch schlechter Stil, sondern zeigt, dass die SPD in ihrer aktuell desaströsen Lage schlicht ihre Politikfähigkeit verloren hat“, so FDP-Ortsvorsitzender Bruno Austerschulte zu dem Inhalt der Großplakate, auf denen die FDP in die Nähe von Finanzhaien gerückt werde.
Deshalb, aber auch wegen der jüngst von der SPD auf Bundes- und Landesebene beschlossenen Wahlprogramme, mit einer aus Sicht der Dülmener FDP deutlichen Hinwendung zu Zielen der Linkspartei, habe der Vorstand der Dülmener Liberalen einstimmig beschlossen, die bisherige Neutralität im Kommunalwahlkampf 2009 aufzugeben, teilte die Partei am Dienstagabend mit.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einer möglichen Bürgermeisterin Lisa Stremlau, die die SPD-Politik und die FDP diskriminierenden Plakate vor Ort zu vertreten habe, sei nach einhelliger Meinung des gesamten FDP-Vorstandes undenkbar, so die Mitteilung.