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Radweg Buldern - Senden übergeben

Laut Plan sollte am Nonnenbach, dort wo Buldern und Senden aneinander grenzen, das blau-weiße Band durchschnitten werden. Aber angesichts des strömenden Regens beschloss Bulderns Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock kurzerhand, an Ort und Stelle, das heißt vor dem Hof Schmiemann in Hangenau, den symbolträchtigen Akt durchzuführen.
Offiziell freigegeben ist der Radweg an der K 4 von Senden nach Buldern. Das Band durchschnitten (v.l.) Bürgermeister Jan Dirk Püttmann, Bürgermeister Alfred Holz und Landrat Konrad Püning.Offiziell freigegeben ist der Radweg an der K 4 von Senden nach Buldern. Das Band durchschnitten (v.l.) Bürgermeister Jan Dirk Püttmann, Bürgermeister Alfred Holz und Landrat Konrad Püning.
Sendens Bürgermeister Alfred Holz jedenfalls hatte nichts gegen die Verlegung des Ortes auf Bulderner Gebiet und versicherte nur launig, dass Senden nicht auf eine Fusion mit Buldern hinarbeite. Er durchschnitt gemeinsam mit Dülmens Bürgermeister Jan Dirk Püttmann und Landrat Konrad Püning das Band, das der kleine Aaron und die kleine Linda aus Buldern, in wetterfeste Jacken gepackt und mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen, so schön über den Radweg an der Kreisstraße 4 gespannt hielten.
Den Radweg hatten zahlreiche Gäste aus Buldern und Senden genutzt, um der Einladung von Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock und der CDU Buldern zu folgen und mit dem Fahrrad auf den Hof von Stephan und Anke Schmiemann zu kommen. In der geschmückten Scheune feierte Bulderns Pfarrer Aloys Rohlmann die heilige Messe. Viele Besucher verfolgten aus Platzmangel vor dem Gebäude den Gottesdienst. Pater Franz zog in seiner Predigt eine Parallele zwischen dem Glauben und einem Fahrrad. So wie ein Fahrrad erst einen Sinn bekomme, wenn es benutzt wird, so wenig dürfte der Glauben nur „an der Wand stehen bleiben“, sondern müsse genutzt werden, um vorwärts zu kommen.
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