Einweihung auf wackeligen Beinen

Schwebebalken im Roruper Park übergeben

Abgebrochene Äste, ungebremster Wildwuchs, überall Gestrüpp und reichlich Unrat. So sah die Fläche zwischen Kirche und Schule, wo sich heute der sehr gepflegte und zunehmend von jungen Familien mit Kindern genutzte Roruper Park befindet, bis vor drei Jahren aus. Nun erfuhr die Attraktivität der grünen Oase im Mittelpunkt des Dorfes jetzt noch einmal eine weitere Steigerung.
Ein im Rahmen der Aktion Dülmen 2011 für 2.500 Euro von der Stadt Dülmen errichteter Schwebebalken wurde im Verlauf einer Einweihungszeremonie von Bürgermeister Jan Dirk Püttmann an den Roruper Ortsvorsteher Dieter Klaas übergeben und in Betrieb genommen. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Paul Pankoke, der zu der Veranstaltung eingeladen hatte: „Vor drei Jahren haben wir vorgeschlagen, aus der Gestrüppfläche einen Park zu gestalten. Mit Hilfe vieler Vereine und Bürger ist es gelungen, die Idee in die Tat umzusetzen. Auch den Bau des neuen Schwebebalkens haben wir organisiert und deshalb jetzt auch eine kleine Eröffnungsparty arrangiert.“ Nach seinem Dank an den Bürgermeister für dessen oftmalige Unterstützung ergänzte Ortsvorsteher Klaas: „Der Park zwischen Kirche, Kindergarten, Schule, Altenwohnheim und Bürgerhaus ist längst zum Zentrum unseres Dorfes und zum Anziehungspunkt für junge Familien geworden, die wir hier in Rorup auch unbedingt brauchen.“
Jan Dirk Püttmann erläuterte während einer kurzen Ansprache, dass sich das Projekt Dülmen 2011 in die Bereiche Ortsentwicklung, Kultur und Jugend aufteilt und dass die Stadt die Projekte keinesfalls bestimmt. Vielmehr müssen die Ortsvorsteher einen entsprechenden Vorschlag machen, die Bürger beteiligen und Eigenleistungen einbringen. „Die Ortsteilentwicklung im Rahmen der Aktion Dülmen 2011 ist in Rorup beispielhaft umgesetzt worden“, stellte der Bürgermeister fest und fügte hinzu: „Es ist schon eine tolle Entwicklung, die der Ortsteil Rorup nimmt. Meinen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfenhaben.“ Sprachs, ging zum neuen Schwebebalken und probierte ihn zusammen mit dem jungen Bjarne Braun, auf dessen Initiative hin das Spielgerät angeschafft wurde, mit sichtlichem Vergnügen und auf etwas wackeligen Beinen aus.