Hinter den Kulissen des Flughafens Borkenberge

Ca 75 Flugzeuge landen und starten pro Tag auf dem Flugplatz Borkenberge, ein Areal von 11 ha. Landen kann hier jeder, erläutert Heinrich Brockmann, Vorsitzender des LSV (Luftsportvereins) Dülmen Dr. Hermann Köhl den Mitgliedern des CDU Ortsverbandes Hausdülmen sowie zahlreichen Interessierten. Motor-, Motorsegler-. Ultraleicht-, und Segelflugzeuge sind am Himmel und auf dem Boden zu sehen. Mitfluggelegenheit gibt es für jedermann, um die Umgebung aus der Luft zu erkunden
Im Jahr 1927 nahm der Flughafen Borkenberge bereits den Betrieb auf, so Brockmann und steht heute vor einer Verlängerung der Start- und Landebahn für Motorflugzeuge von 671 auf 830 Meter und der dreibahnigen Start- und Landebahn für Segelflugzeuge von 980 auf 1095 Meter in Richtung Osten. Mit den neuen Maßen entspricht die Anlage europäischern Normen und ist, so die Borkenberge-Gesellschaft, die aus 12 Veinen besteht, langfristig gesichert.

Vom Tower hat man einen herrlichen Ausblick auf das ganze Gelände. Ein Flugwärter überwacht und notiert die gelandeten Flugzeuge und kassiert später dann auch die Landegebühr. Angesagt ist Probesitzen im Motor- bzw. Ultraleichtflugzeug. Dazu wird der Hanger des eigenen Vereins geöffnet. So mancher bekommt Appetit beim Anblick der blitzblank gepflegten Maschinen, die teils privat und im Eigenbau erstellt sind. 45 Flugstunden benötigt man mindestes, um den Flugschein zu erwerben, so Brockmann.