„Buldern ist der einzige Ortsteil, der keinen direkten Radweg nach Dülmen hat“, betont Edith Eiersbrock. Nach dem Willen der Ortsvorsteherin, ihres Nachfolgers sowie der Bulderaner Rats- und Kreistagsabgeordneten der CDU sowie CDU-Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier soll sich dies ändern: Gemeinsam will man sich für eine Weiterführung des Radweges, der von Dülmen aus an dem alten Abzweig zur K 44 endet, einsetzen.
Eiersbrock erinnert dabei an ein Versprechen von Straßen NRW. Wenn die L 551 eine neue Straßendecke bekomme, solle gleichzeitig der Radweg gebaut werden. Um Platz dafür zu schaffen, sollen die Mehrzweckstreifen wegfallen. Vor Ort besichtigte die Gruppe die aktuellen Schäden auf der L 551, die jedes Jahr im Frühjahr auftauchen würden, so Eiersbrock. Die Frage sei nun, ob nun grundsätzlich oder nur oberflächlich etwas getan werden solle, ergänzt Kreistagsabgeordneter Martin Bontrup.
Jostmeier erläutert, dass die normale Beseitigung von Straßenschäden durch eine Prioritätenliste von Straßen NRW geregelt werde. Diese Liste werde nach der Frostperiode, vermutlich Mitte März, erstellt. Die komplette Erneuerung der L 551 stehe auf einer Prioritätenliste, die der Regionalrat festsetze – allerdings nicht unter den ersten zehn Projekten. Stadt und Kreis müssten sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die L 551 weiter nach oben komme, so Jostmeier. Argumente könnten dabei der zunehmende Verkehr auf der Straße sowie die Tatsache sein, dass Buldern eben einziger Ortsteil ohne direkte Radweganbindung ist.