In den nächsten Tagen sollen die Planungen für den Unterstand am Schützenplatz bei einem Ortstermin fortgeführt werden. Dies teilte Hausdülmens Ortsvorsteherin Gabriele Sondermann bei der Versammlung des CDU-Ortsvereins mit. Der Unterstand ist eine der beiden Maßnahmen, die Hausdülmen im Rahmen des Projektes 2011 angehen will. Von den 20.110 Euro soll neben dem Unterstand, der rund 10.000 Euro kosten werde, der Dorfplatz verschönert werden, erläuterte Sondermann.
Problem dabei sei jedoch, dass Landesmittel in den Platz geflossen seien, die noch bis zum Beginn des kommenden Jahres gebunden seien. Mit den Planungen wolle man jedoch auf jeden Fall bereits beginnen. Der Anlegesteg, der im Rahmen des familienfreundlichen Projektes entstehen wird (DZ berichtete), soll in diesem Frühjahr mit Hilfe der Feuerwehr gebaut werden.
Bevor die Ortsvorsteherin über Dülmen 2011 referierte, blickte Ortsverbandsvorsitzende Wilgunde Terhorst auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück und erläuterte die Entwicklung im Dorf. So hoffe sie, dass nach der Fertigstellung der Straße Perdebände nun auch die Sandstraße folgen werde. Mit Blick auf die Grundschule berichtete sie, dass sich bislang 40 I-Männchen angemeldet hätten, die Zweizügigkeit sei sicher. Dem Kindergarten würden aktuell 18 Anmeldungen von über dreijährigen und 17 von unter dreijährigen Kindern vorliegen. Im Anschluss zeichnete die Vorsitzende Hanne David und Christian Schlichting für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU aus.
„Der kleinste Ortsverband hat so eine lange Liste von Aktivitäten“, lobte der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Josef Gochermann die Arbeit der Hausdülmener CDU. Gochermann appellierte mit Blick auf den demografischen Wandel verstärkt um junge Mitglieder zu werben. Ebenso ging er auf die Sponsoring-Affäre in Düsseldorf ein, über die sich zuvor Terhorst schon „maßlos verärgert“ zeigte. „Wenn man sieht, welches Engagement es an der Basis gibt, und dann passieren solche Dinge auf Landesebene“, so Gochermann. Rüttgers habe jedoch erkannt, dass dieses Vorgehen nicht akzeptabel sei, betonte der Stadtverbandsvorsitzende.