Erfolgreich für die Junge Union (JU) Dülmen verlief am letzten Mittwoch die Kreisversammlung mit Vorstandswahlen der JU im Kreis Coesfeld. Sowohl Kreisvorsitzender Christoph Wäsker aus Merfeld als auch Schriftführer Jan Willimzig aus Buldern wurden mit guten Wahlergebnissen von den rund 40 anwesenden Mitgliedern im Amt bestätigt und gehören damit auch für die nächsten zwei Jahre dem geschäftsführenden Kreisvorstand der Vereinigung an. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Mitglieder in uns und unseren Stadtverband“, erklärte Wäsker und Willimzig ergänzte: „Mit diesem Votum haben wir die Chance, die ‚treibende Kraft‘ im Kreisvorstand zu sein. Diese werden wir nutzen.“
Die drei Nominierten der JU Dülmen (v.l.): der im Amt bestätigte Vorsitzende Christoph Wäsker, Julia te Uhle, die im Vorfeld auf ihre Kandidatur verzichtet hatte, und Vorstandssprecher Jan Willimzig, der erneut zum Schriftführer gewählt wurde.Neben den beiden Dülmenern komplettieren die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Jan-Marvin Beyer (Nottuln) und Michael Vogt (Lüdinghausen) sowie die fünf Beisitzer Nina Berlin (Nottuln), Hendrik Kleinschneider (Coesfeld), Felix Schulze Mönking (Senden), Lena Steinkamp (Lüdinghausen) und Lydia Vinnemann (Olfen) den neuen Kreisvorstand der Jungen Union.
Vor den Wahlgängen hatte Christoph Wäsker auf die erfolgreiche Amtszeit des JU-Kreisvorstandes zurückgeblickt und unter anderem die positive Mitgliederentwicklung in den letzten zwei Jahren, die Auszeichnung als „bester Kreisverband in NRW 2008“ durch den Landesvorstand und die besonders engagierten Wahlkämpfe der JU-Mitglieder in 2009 hervorgehoben. Anschließend rief er die Versammelten zu einem ebenso eifrigen Einsatz für den Landtagswahlkampf auf und warnte eindringlich vor einem rot-rot-grünen Regierungsbündnis in Nordrhein-Westfalen.
Nicht für den Kreisvorstand trat die für eine Beisitzerposition nominierte Organisationsreferentin der JU Dülmen, Julia te Uhle, an. Im Vorfeld der Kreisversammlung hatte die 19-Jährige im Einverständnis mit dem Stadtverbandsvorstand auf ihre Kandidatur verzichtet, um eine Kampfkandidatur zu vermeiden. „Ich halte es für wichtig, alle aktiven JU-Verbände im Kreisgebiet angemessen in die Arbeit des Kreisvorstandes einzubinden“, so te Uhle, „Das ist mir wichtiger als meine persönliche Kandidatur.“
„Ein wenig schade ist es ja schon“, gestand Jan Willimzig, „Julia wäre sicherlich eine Bereicherung für den Kreisvorstand gewesen, aber wir respektieren ihre Entscheidung.“ Für den Kreisverband könne es nur förderlich sein, neben den drei großen Verbänden Lüdinghausen, Nottuln und Dülmen weiterhin die JU Coesfeld/Rosendahl und neuerdings auch die Verbände Olfen und Senden an der Vorstandsarbeit zu beteiligen, so der Vorstandssprecher. Man werde außerdem auch vor Ort in Dülmen Möglichkeiten finden, te Uhle weiter in die politische Arbeit einzubinden. Dies könne beispielsweise bei den Vorstandswahlen der CDU Dülmen im kommenden Jahr geschehen, für welche die JU Dülmen erneut Kandidaten nominieren wird.