Mit der Entwicklung der Dülmener Schulen beschäftigte sich der Arbeitskreis Schule des CDU-Stadtverbandes Dülmen in seiner jüngsten Sitzung. Dabei wurden unter anderem die vorläufigen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen diskutiert. Nach Meinung des Arbeitskreises zeigen die Zahlen, dass die Entscheidungen der Schulpolitik in den vergangenen Jahren der Wegbereiter für eine zukunftsfähige Schullandschaft waren.
„Die 122 Anmeldungen für das kommende Schuljahr zeigen, dass die Einführung des gebundenen Ganztags am Clemens-Brentano-Gymnasiums von Eltern und Schülern gewünscht wird“, so CDU-Stadtverordneter Markus Brambrink. Die gute Schulpolitik der letzten Jahre zeige sich auch im Schulbedarfsplan. In den nächsten Jahren ist der Bestand bei keiner Schule gefährdet.
Durch die Angebote vom gebundenen und freiwilligen Ganztag an den Dülmener Gymnasien und Hauptschulen, kann dem Elternwunsch nach der richtigen Förderung der Kinder entsprochen werden. Gleiches gilt für die Angebote der Marienschule und der städtischen Realschule.
Klare Worte fanden die Arbeitskreismitglieder zum Landtagswahlprogramm der NRW-SPD, in dem die Einführung der Gemeinschaftsschule angekündigt wird, was die Abschaffung der Gymnasien und Realschulen zur Folge hätte. „Die Einheitsschule führt zu Einheitsbrei aber nicht automatisch zur besseren Förderung der Schüler“, so Gabriele Sondermann. Die Zerschlagung des funktionierenden Schulsystems sei unverantwortlich und führe zu einem Bildungschaos.
Beim Blick auf die Schulpolitik der aktuellen Landesregierung sahen die Mitglieder des Arbeitskreises eine Verbesserung und Modernisierung des Bildungswesens. Zudem habe auch Dülmen von der Hauptschuloffensive profitiert. „Die Einrichtung des gebundenen Ganztags an der Kardinal-von-Galen-Hauptschule wäre ohne die Landesinitiative nicht zustande gekommen“, sagte Annette Holtrup. Nach den Beobachtungen der Arbeitskreismitglieder seien auch an den Dülmener Schulen mehr Lehrer im Einsatz, dass den Schülern und deren Förderung unmittelbar zugute kommt.