CDU-Arbeitsgruppe „Ortsteilentwicklung“ tagte in Rorup.

Zu ihrer vierten Sitzung traf sich am vergangenen Mittwoch im Bürgerhaus Rorup die aus dem CDU-Arbeitskreis gebildete Themengruppe „Entwicklung der Ortsteile“. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der fünf Ortsteile Dülmens, trifft sich in regelmäßigen Abständen um Ideen und Erfahrungen auszutauschen und daraus neue Konzepte zu entwickeln, so der Sprecher der AG, Helmut Kreuznacht aus Merfeld.
Von links: Dr. Klaus Wörsdorfer, Ulrike Meyer, Karl Brake, Helmut Kreuznacht, Wilgunde Terhorst, , Ralph Koppe, Stefan Lütke Daldrup, Bernhard KrümpelVon links: Dr. Klaus Wörsdorfer, Ulrike Meyer, Karl Brake, Helmut Kreuznacht, Wilgunde Terhorst, , Ralph Koppe, Stefan Lütke Daldrup, Bernhard Krümpel
Ein wesentlicher Bestandsteil für eine Dorfentwicklung ist natürlich auch der Tourismus. In der vorletzten Sitzung wurde der Gedanke von Annette Holtrup, (Ortsvorsteherin Kirchspiel) und Ralph Koppe aufgenommen, die fünf Ortsteile inkl. des Kirchspiels mit einer neuen Fahrrad- und Skaterroute zu verbinden. Um das ganze zu vertiefen und mögliche Fragen auch an eine kompetente Ansprechpartnerin stellen zu können, wurde zur jetzigen Sitzung Frau Ulrike Meyer, Geschäftsführerin von Dülmen Marketing e.V. eingeladen. Die Idee eine neue
Route zu konzipieren fand großes Interesse bei ihr. Sie erklärte der Runde, dass es haftungsrechtlich sehr hohe Hürden gebe, eine Strecke nur für Skater auszuweisen. Die Messlatte für eine Kombination aus Rad- und Skaterroute sei nicht so hoch. Bis zur nächsten Zusammenkunft werden von Frau Meyer die rechtlichen Dinge geklärt.
Die Mitglieder werden entsprechende Routen, die sowohl für Radfahrer als auch für Skater zu nutzen sind, in den jeweiligen Ortsteilen auskundschaften. Hierbei sollen auch markante Punkte dokumentiert und mit einbezogen werden. Auch Gaststätten, die beispielsweise Speisen- oder Getränkespezialitäten für diese Klientel anbieten könnten sowie Beherbergungsbetriebe sind mit einzubeziehen. Die Ergebnisse der einzelnen Ortsteile und des Kirchspiels werden dann wie einzelne Mosaiksteinchen zusammengeführt, so dass dann eine komplett neue Route als Ergänzung zu den bereits bestehenden Fahrradrouten hinzukommen würde. „Wir wollen uns in dieser Angelegenheit nicht unter Zeitdruck setzen, hoffen aber, dass diese Idee in der Saison 2007 umgesetzt ist“ so Helmut Kreuznacht zum geplanten Zeitablauf.