Einen Tag nach der Europa- und Kommunalwahl trafen sich der CDU-Stadtverbandsvorstand Dülmen sowie die Mitglieder der künftigen CDU-Ratsfraktion zu ersten Sitzungen, um den Wahlausgang zu analysieren und die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Sowohl der Vorstand der Dülmener Union, als auch die Mitglieder der neuen CDU-Ratsfraktion waren sich darin einig, dass auch mit den neuen Mehrheitsverhältnissen weiterhin der Dialog mit den anderen Ratsfraktionen gesucht werde.
Fraktionsvorsitzender Willi Wessels (l.) und Parteivorsitzender Markus Brambrink.„Wir danken den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir werden an unserer Sacharbeit festhalten und allen Fraktionen weiterhin eine Mitarbeit anbieten. Konstruktive und zielführende Vorschläge werden immer auf offene Ohren in der Union treffen“, so CDU- Stadtverbandsvorsitzender Markus Brambrink.
Der alte und neue Fraktionsvorsitzende Willi Wessels fügte in diesem Zusammenhang hinzu, dass auch die künftige CDU-Ratsfraktion an einem sachbezogenen und konstruktiven Dialog über die Parteigrenzen hinweg interessiert sei. Klar sei aber auch, dass dieser eindeutige Vertrauensbeweis des Wählers im besonderen Maße verpflichte und den Wunsch zu klaren Verhältnissen zum Ausdruck bringe. Die Union werde die kommenden sechs Jahre dazu nutzen, um ihre berechenbare, solide Politik nach Augenmaß fortzusetzen. „Es gibt viel zu tun, wie beispielsweise das Vorantreiben der Innenstadtentwicklung, die weitere Förderung des Ehrenamtes sowie die Herausforderungen in der Jugend- und Schulpolitik, da sei für irrationale oder unsachliche Vorschläge kein Platz“, so Willi Wessels.
Die Wahl des CDU-Fraktionsvorstandes wurde von Kontinuität geprägt, sowohl Wilhelm Wessels als Fraktionsvorsitzender als auch Gabriele Sondermann und Markus Brambrink als dessen Stellvertreter wurden einstimmig im Amt bestätigt. Die Zeit der Freude und des Feierns sei aber nun vorbei, nun müsse gearbeitet werden, um Dülmen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger voran zu bringen, so die einhellige Meinung der neuen und alten Fraktionsmitglieder.