Neukonzeption der CDU-Arbeitskreise

CDU-Fraktion tagte mit allen sachkundigen Bürgern und Ratsmitgliedern

Am vergangenen Donnerstag konnte der Fraktionsvorstand um den Vorsitzenden Willi Wessels weit über 50 Mitglieder zu einer ersten Klausurtagung begrüßen. Eingeladen waren alle sachkundigen Bürger und Ratsmitglieder der CDU Dülmen. Der Abend sollte dazu dienen, dass insbesondere die neuen Mitglieder sich und ihre Schwerpunkte bei der Mitarbeit vorstellen konnten.
Neben dem Kennenlernen stand die Vorstellung der Arbeitsweise auf der Tagesordnung. Wessels erläuterte die Grundlagen der CDU-Ratsarbeit. Darüber hinaus wurden die CDU-Arbeitskreise neu konzipiert. Künftig gibt es zehn Arbeitskreise und -gruppen, in denen die Sacharbeit von Partei und Fraktion vorbereitet und begleitet wird.

Selbstverständlich stand auch die Vorstellung der derzeit wichtigsten Themen auf dem Programm. Wessels gab einen Überblick zum aktuellen Sachstand bei der Innenstandentwicklung und den Planungen zur Ausweitung neuer Gewerbe- und Industrieflächen in Dülmen-Nord und auf dem Gelände der Tower Baracks. Die im Kirchspiel gewählten Stadtverordneten Ludwig Hetrodt und Annette Holtrup sowie der Ortsvorsteher Michael Kuhmann haben sich seit der Wahl schon mehrfach mit den betroffenen Anwohnern ausgetauscht. Die Entwicklung des Gewerbegebietes habe für die CDU-Fraktion hohe Priorität, so Wessels, der Ausgleich von Interessen müsse zusammen mit den Betroffenen muss nun erörtert und angestrebt werden.

Kritisch wurden auch die kürzlich gescheiterten Planungen wie die Ansiedlung eines Baumarktes an der Münsterstraße und die zügige Umsetzung der Südumgehung angesprochen. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Markus Brambrink gab seinem Unmut freien Lauf: „Es kann doch nicht sein, dass die Bahn einfach Zusagen nicht einhält und die Bürgermeisterin daraufhin nicht Himmel und Hölle in Bewegung setzt! Ich erwarte dass eine Verwaltungschefin ihre Arbeit ernst nimmt. Es gelte die Ministerien in Düsseldorf und Berlin einzuschalten. Zusammen mit den für Straßen- und Bauplanungen zuständigen Politikern und den für die Kontrolle der Deutschen Bahn zuständigen Politikern müsse direkt mit Bahnchef Grube die bisherigen Fehlplanungen korrigiert werden. Ich sehe die Gefahr, dass die notwendige Verkehrsentlastung der Innenstand so über Jahre verhindert wird. Eine bloße Pressemitteilung reicht dort nicht aus!“