Am vergangen Montag konnte die CDU-Fraktion Dülmen Herrn Prof. Dr. Hübner, Leiter des Arbeitsbereiches Sportsoziologie an der Bergischen Universität Wuppertal als Gastdozent begrüßen. Thema der abendlichen Veranstaltung war die Sportentwicklung der Stadt Dülmen.

Herr Prof. Hübner erläuterte die Lage in der Dülmener Sportlandschaft. Hierbei ging es insbesondere um die Erhebung des Ist-Bestandes und im weiteren um die künftigen Herausforderungen an den Sektor Sport in Dülmen. Für die CDU-Fraktion steht nach diesem Gedankenaustausch fest, dass Dülmen auf der einen Seite im direkten Vergleich mit anderen, vergleichbaren Städten relativ gut aufgestellt ist. Auf der anderen Seite ist der Wandel bei den sportlichen Aktivitäten auch in Dülmen erkennbar. Zwar besitzen die „Traditionssportarten“ wie z.B. Fußball, Leichtathletik etc. weiterhin einen hohen Stellenwert, jedoch ist ein steigendes Interesse an neuen Sportarten wie zum Beispiel Yoga, Walken, gesundheitsorientierte Angebote zu verzeichnen.
Für die CDU ist klar, dass es bei der weiteren sportpolitischen Weichenstellung besonderes Augenmerk auf den demografischen Wandel, den Ausbau der Kinder und Jugendarbeit sowie den allgemeinen Interessenwandel bei den Sportarten zu legen ist, so Wilhelm Wessels. Die CDU Dülmen ist sich nach dem aufschlussreichen Gespräch darin einig, dass das Dülmener Sportangebot an die Gegebenheiten der Zukunft angepasst werden müsse. Diese Herausforderung müsse von allen Verantwortlichen angenommen werden.
Die Studie zeige aber auch, dass neben dem Sportangebot auch die Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen im Sport angepasst werden müsse. Wir werden diesem Faktum Rechnung tragen und die künftige sportpolitische sowie baupolitische Weichenstellung entsprechend anpassen, betonte Wilhelm Wessels. Mit der gezielten Platzierung eines künftigen Kunstrasenplatzes im Bereiche des heutigen TSG Geländes sei hier ein erster zukunftsweisender Schritt getan. „Dabei lassen wir auch die notwendigen Reparaturen an den Umkleiden und Sanitäranlagen nicht außer Acht.“ ergänzte die Stellvertretene Fraktionsvorsitzende Gabriele Sondermann.