Bei einer Diskussionsrunde der Jungen Union am Freitagabend im Cinema Dülmen stellten geladene Gäste von Stadt (Clemens A. Leushacke) und Wirtschaft (Dr. Andreas Martin und Guido Rottstegge) vor etwa 70 interessierten Zuhörern zwischen 11 und 30 Jahren Konzepte für die zukünftige Gestaltung der Innenstadt vor. Im Mittelpunkt dabei stand die Frage, wie man die Dülmener Innenstadt attraktiver gestalten kann.

Dazu stellte Dr. Martin von der Concepta das Konzept des Stadtquartiers auf dem Overbergplatz vor, das beim überwiegend jungen Publikum auf große Zustimmung stieß. Denn zur Gestaltung der Einkaufspassage wurden auch zahlreiche Vorschläge der Teilnehmer aufgenommen, deren Realisierbarkeit jedoch offen steht. Anschließend hat der technische Beigeordnete der Stadt und Bürgermeisterkandidat der CDU, Clemens A. Leushacke, die Zuhörer über das geplante intergenerative Zentrum (IGZ) informiert, wo man durch verschiedene Projekte versuchen will, die unterschiedlichen Generation zusammenzubringen, und über die Idee, im gesamten Innenstadtgebiet freies WLAN anzubieten. Diese Idee erzeugte im Publikum zu einer heißen Diskussion darüber, ob freies WLAN durch eine ständige Nutzung des Smartphones nicht gar ein soziales Miteinander behindere. Nach dieser hitzigen Diskussion stellte Herr Rottstegge als Vertreter des Cinema Dülmen das Konzept einer Kinoerweiterung um zwei Säle vor und behielt sich eine Antwort auf die Frage, ob das Cinema sich vorstellen könnte, in den Sommermonaten Open-Air-Veranstaltungen anzubieten, offen.
Nachdem die Moderatorin des Abends Julia Wagner das großartige Engagement der Zuhörer in der Diskussion gelobt und sich stellvertretend für die JU herzlich bei den Gästen bedankt hat, erhielt jeder der zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung einen Gutschein über eine Kinovorstellung seiner Wahl. Auch in Zukunft plant die Junge Union Dülmen das Interesse insbesondere von Jugendlichen und junge Erwachsene an politischen Entscheidungen in ihrer Stadt durch ein neues Diskussionsforum zu wecken.