Buldern gehört zu den Marktführern im Mahlanlagenbau

Gemeinsam mit dem Ortsverband der CDU Dülmen, Bürgermeisterkandidat Clemens Leushacke und Landratskandidat Dr. Christian Schulze-Pellengahr hat der Nottulner Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling Unternehmen in Dülmen besucht.
Die Firma Stade Landmaschinen in Buldern agiert derzeit als bundesweiter Marktführer in der Mühlen- und Mahlanlagenproduktion. „Der Bau von Mühlen und Mahlanlagen hat sich nach und nach zu einem wichtigen Standbein für unseren Landmaschinenbetrieb entwickelt“, betonte Geschäftsführer Michael Stade beim Besuch der CDU-Delegation um MdB Schiewerling. Das Familienunternehmen gibt es bereits seit 75 Jahren. „Hier sehen wir einen beständigen Familienbetrieb, der sich kontinuierlich weiterentwickelt hat und trotzdem seine Tradition bewahrt. Genau das zeichnet viele Unternehmen in unserer Region aus“, machte Schiewerling deutlich. Seit einiger Zeit beliefert der Ausbildungsbetrieb auch das europäische Ausland. „Unsere Qualitätsprodukte werden im Ausland sehr geschätzt. Da haben wir einen guten Ruf, auf den wir stolz sein können“, betonte Schiewerling.

Stolz sind die Dülmener auch auf ihre neue Skateanlage, auf der seit einigen Wochen Jugendliche mit ihren Skateboards, Inlineskates und BMX-Bikes fahren können. Die Anlage in Buldern ist schon jetzt zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche avanciert. Kein Wunder, schließlich waren sie auch in die Planung und den Bau der Anlage involviert und durften ihre Wünsche einbringen. Edith Eiersbrock vom Stadtverband der CDU Dülmen hatte sich schon vor Monaten mit anderen Bürgern für die Anlage stark gemacht. Mit Spendengeldern und Sponsoren konnten sie ihre Idee jetzt endlich realisieren. „Wir haben hier richtig Herzblut reingesteckt und es ist schön zu sehen, wie gut die Anlage angenommen wird“, so Eiersbrock. Auch Schiewerling zeigte sich beeindruckt von dem neuen Skatepark. „Mit dieser Anlage haben die Jugendlichen einen Ort, an dem sie ihre Freizeit verbringen und sich mit Freunden treffen können. Solche Angebote sind gerade für kleine Gemeinden ein enormer Gewinn.“

Neben der Skateanlage und dem Landmaschinenbetrieb Stade besuchte MdB Schiewerling auch das Seniorenzentrum „Haus am Park“ in Dülmen. Das Zentrum bietet mehr als 70 Bewohnern ein Zuhause mitten im Grünen und gleichzeitig stadtnah. Um die 60 Mitarbeiter kümmern sich hier um ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen. „Mitarbeiter und Bewohner haben hier bei uns ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Leider geht durch die aufwendigen Dokumentationspflichten viel Zeit verloren, die wir eigentlich viel lieber für den persönlichen Umgang mit den Bewohnern nutzen würden“, so Zentrumsleiter Horst Weszkalnys, der sich in diesem Punkt mehr Entlastung wünscht. Schiewerling wies indes darauf hin, dass sich der Dokumentationsaufwand mit der Pflegereform verringern werde. „In Zukunft müssen nicht mehr alle gemachten Anwendungen angegeben werden, sondern nur noch abweichende Ereignisse und Leistungen. Das spart enorm viel Zeit. Das Sozialwerk St. Georg in Ascheberg hat dieses Dokumentationssystem bereits eingeführt und konnte so den Zeitaufwand von etwa 25 auf fünf Minuten reduzieren“, machte Schiewerling deutlich.