CDU Kirchspiel lud zur Versammlung
Die Jahreshauptversammlung des CDU Ortsverbandes Dülmen-Kirchspiel begann in diesem Jahr mit einer Betriebsbesichtigung der Firma Reher in der Bauerschaft Dernekamp. Auch einige Gäste waren der Einladung gefolgt, unter anderem der Wirtschaftsförderer der Stadt Dülmen Jürgen Schmude, der CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Wessels und der Stadtverbandsvorsitzende Markus Brambrink.
Neben dem Lohnunternehmen als Partner der Landwirtschaft, dem Metallbau, dem Verkauf und der Reparatur von Landmaschinen, Garten und Forstgeräten hat die Firma Reher auch Spielzeuge für Kinder im Angebot. Inhaber Vater Heinrich und Sohn Heinz Reher zeigten ihren Maschinenpark und die Betriebsgebäude. Sie informierten die Teilnehmer über das in Dülmen verwurzelte Familien Unternehmen, das mit 11 Angestellten und aktuell vier Auszubilden auch ein anerkannter Lehrbetrieb ist.Nach einer anschließenden Besichtigung der Räume der freiwilligen Feuerwehr Daldrup berichtete der Vorsitzende Ludwig Hetrodt über die Aktivitäten des CDU-Ortsverbandes des vergangenen Jahres. Er sprach die Herausforderungen durch die Flüchtlingsströme an und stellte sich hinter die Politik der Kanzlerin. Darüber hinaus werde die Politik der CDU sicherstellen, dass wichtige Dülmener Themen vorangebracht werden. Er informierte untere anderem über die Innenstadtentwicklung, über die Sanierung und Erneuerung einzelner düb-Bereiche und über die Finanzlage der Stadt Dülmen. Auch berichtete er über den aktuellen Beschluss des Kreis-Umweltausschusses zum Landschaftsplan Buldern. Das daraus resultierende Bauverbot würde ein „aus“ für die Deponie in Rödder bedeuten. Ortsvorsteher Michael Kuhmann erläuterte den Sachstand einiger Kirchspielthemen. Er informierte über die Zukunft der Tower Baracks, die Entwicklung des Gewerbegebietes Dülmen-Nord, des Wirtschaftswegekonzeptes, den Bau der B67n und über die aktuellen Überlegungen zur Verbesserung der Mobilität im Außenbereich.
Ein Schwerpunktthema des Abends war die Versorgung mit „Schnellem Internet“ im Außenbereich. Hierzu hatte der Ortsverband Herrn Laslo Müther von der Firma MUENET aus Rosendahl eingeladen. Herr Müther stellte heraus, dass die Zukunft sicherlich die Glasfaser Technik sein werde, Datenmengen und Anforderungen steigen stetig. Dennoch gebe es derzeit machbare bzw. wirtschaftliche Grenzen bei der Umsetzung. Mit Eigenleistungen z. B. durch anstehende Erdarbeiten und bei einem Zusammenschluss von Bewerbern könnte eine Umsetzung in einzelnen Teilen des Außenbereiches möglich sein. Die Alternative durch Richtfunk könne heute dennoch für den Außenbereich eine gute Lösung sein. In Welte und bald auch in Börnste besteht die Möglichkeit Richtfunk der Firma MUENET zu nutzen. Für Rödder gebe es erste Vorgespräche.
Willi Wessels stellte heraus, dass der Ausbau der Breitbandversorgung politisches Ziel der CDU-Fraktion sei und als gute und richtige Investition in die Zukunft zu sehen ist. Mit Buldern würde jetzt ein weiterer Ortsteil mit Glasfaser versorgt. Markus Brambrink ergänzte. „Der Ausbau des schnellen Internets ist nicht nur für die Ortskerne wegweisend sondern auch für den Außenbereich immer wichtiger.“