Brambrink will in den Landtag

Dülmener CDU nominiert 43-Jährigen

Nachdem er von der CDU angefragt worden sei, habe er sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, erinnert sich Markus Brambrink. „Langsam gereift“ sei, natürlich auch in Absprache mit seiner Frau, bei ihm der Entschluss, die Nachfolge von Werner Jostmeier als Landtagsabgeordneter antreten zu wollen. Am Donnerstagabend nun nominierte der CDU-Stadtverband den gebürtigen Dülmener.

Gratulationen zur Nominierung gab es für Markus Brambrink (M.) von der stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Annette Holtrup und Fraktionschef Willi Wessels. Foto: KerstanGratulationen zur Nominierung gab es für Markus Brambrink (M.) von der stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Annette Holtrup und Fraktionschef Willi Wessels. Foto: Kerstan
„Es gab eine intensive Diskussion, auch in Abwesenheit von Markus Brambrink“, berichtet der Fraktionsvorsitzende Willi Wessels. Am Ende stand ein einstimmiges Votum, ergänzt die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Annette Holtrup, das von allen Ortsverbänden mitgetragen werde. Mit der Dülmener CDU, dem größten Stadtverband im Wahlkreis Coesfeld II, im Rücken hofft Brambrink nun, sich bei der Kandidatenkür am 30. August gegen seine Konkurrenten (es gibt aktuell zwei weitere Bewerber) durchsetzen zu können. Wobei der Bankkaufmann und Sparkassenfachwirt betont: „Es wird kein Selbstläufer.“

Für die Dülmener CDU sei es wichtig gewesen, jemanden zu nominieren, der als Verbindungsmann zwischen Dülmen und Düsseldorf fungieren könne. Nicht zuletzt dank seiner langjährigen Arbeit als Ratsherr (seit 2004) wisse Brambrink, welche Probleme es vor Ort gebe, erläutert Wessels. Seit 2009 ist der 43-Jährige zudem Vorsitzender des Schulausschusses. „Gerade die Schulpolitik ist ein Thema, das aktuell landespolitisch sehr kontrovers diskutiert wird“, sagt der Kandidat.

Brambrink, seit 2011 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, ist in Dülmen vielfältig ehrenamtlich engagiert. So sitzt er im Vorstand der Nieströter und des Hegerings, ist Mitglied der CDA und der Kolpingsfamilie, wo er bereits Schützenkönig war. „Er hat also schon Führungserfahrung“, sagt Wessels schmunzelnd. „Wenn man das alles zusammennimmt, wird deutlich, dass Markus Brambrink der richtige Mann ist“, fügt Annette Holtrup hinzu, die den 43-Jährigen als „fleißigen Kümmerer“ kennengelernt hat. Mit 43 Jahren sei der Bewerber zudem in einem passenden Alter für eine Kandidatur, bringe etwa bereits Lebenserfahrung mit.