Bundeskanzlerin empfängt Karl Schiewerling

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam am Kabinettstisch gesessen hat jetzt erstmals der Nottulner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling. „Ein gutes Gefühl an diesem Tisch“, sagte er mit einem Blinzeln im Auge vis-á-vis zur Kanzlerin. Karl Schiewerling war zu einem eineinhalbstündigen Meinungsaustausch ins Kanzleramt eingeladen – zusammen mit rund 30 weiteren neuen Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion. Die „Neuen“ haben sich unter anderem auf Betreiben von Karl Schiewerling zur „Gruppe 05“ zusammengeschlossen. Die Zahl steht dabei für die Jahreszahl ihres Einzugs in den Bundestag.
Ziel der Gruppe ist, gemeinsam Netzwerke im Berliner Parlamentsbetrieb aufzubauen. Ein Anliegen, das die Kanzlerin persönlich sehr engagiert unterstützt. Deshalb hatte sie die Gruppe um Karl Schiewerling zu dem ausführlichen Meinungsaustausch ins Kanzleramt eingeladen. Neben dem reinen Kennenlernen standen natürlich die Reformpläne der Kanzlerin und der Koalition auf der Tagesordnung. Dazu gehörten unter anderem Karl Schiewerlings Spezialthemen „Hartz IV“ und die Grundsicherung sowie die Familienpolitik.


Die Kanzlerin unterstrich dabei für alle Wirtschafts- und Sozialreformen, dass sie auf langfristige Erfolge angelegt seien. „Flickschusterei“ zugunsten kurzfristiger und kurzlebiger Erfolge lehnte sie ab. Oder wie es MdB Karl Schiewerling bereits in seinen Plenarreden gesagt hatte: „Gründlichkeit vor Geschwindigkeit.“