CDU-Fraktion für echte Weiterentwicklung des düb
Nach der Bürgerversammlung und den weiteren Gesprächen und Beratungen mit den Planern und Verantwortlichen hat sich die CDU-Fraktion weiter intensiv mit der konkreten zukünftigen Ausgestaltung des düb auseinandergesetzt.
Gerade die verschiedensten Nutzergruppen erfordern die Abwägung der jeweiligen Interessen bei den zu treffenden Entscheidungen. Das düb als weit über die Grenzen Dülmens bekanntes Freizeitbad muss den Ansprüchen und Erwartungen Vieler gerecht werden. Deshalb machen sich die politisch Verantwortlichen der CDU-Fraktion die Entscheidung auch sehr schwer. Der sehr nachvollziehbare und ausschlaggebende Hintergrund für oder gegen einen Vorschlag ist bei der Befragung von Einzelnen die konkrete Lebenssituation. Die zur Entscheidung aufgeforderten Stadtverordneten werden dadurch vor eine große Herausforderung gestellt.
Gilt es doch die Wünsche und Interessen von Familien, Kindern, Jugendlichen, Eltern, Senioren, Gesundheitsbewussten und Spaßorientierten, Menschen mit und ohne Behinderungen, Schwimmern, Lernenden und Lehrenden, Schulen und Vereinen, Kursteilnehmern und Mannschaften, Frühschwimmern und Kurznutzern, Sport, Freizeit und Gesundheit, Nutzern und Nichtnutzern zu berücksichtigen. Ohne gewisse Kompromisse ist das nach fester Überzeugung der Entscheidungsträger der CDU-Fraktion objektiv nicht möglich.
Die reine Sanierung, erweitert um die Erneuerung des Umkleide- und Duschbereichs und die Küchenerneuerung, stellt aus Wirtschaftlichkeitsgründen für die CDU-Fraktion keine Perspektive für die Zukunftsfähigkeit des düb dar. Auch wenn die Investitionssumme bei dieser Variante die geringste von allen ist, so zeigt die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf lange Sicht (oder 10-Jahres-Sicht) ein hohes Minus, welches zusätzlich über die Stadtkasse getragen werden müsste. Während durch eine höhere Investition, wegen der höheren Besuchszahlen, sich dieses in ein Plus wandelt. Die hohe Investitionssumme ist nach Auffassung der CDU-Fraktion wegen der weit in die Zukunft ausgerichteten Nutzung gerechtfertigt und so über die vielen Jahre zu verteilen.
Die von den Schwimmvereinen und den Behindertenorganisationen gewünschten Veränderungen werden von der CDU-Fraktion auch unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten diskutiert. Die Attraktivierung und Optimierung für die unterschiedlichsten Nutzergruppen standen bei allen Überlegungen immer im Vordergrund. Die im Rahmen der Bürgerinformation vorgestellte Variante eines sogenannten Aktivbeckens mit Hubboden eröffnet nach übereinstimmender Meinung aller Nutzergruppen vielfältige Möglichkeiten und würde das Spektrum im Gesundheits- und Schwimmausbildungsbereich enorm erweitern. Die aktuellen Gespräche der CDU-Fraktion mit den Verantwortlichen der Wasserfreunde und der DLRG bestätigen dies eindeutig. So ist der Wunsch der Realisierung eines zusätzlichen Beckens mehr als gut nachvollziehbar.
Die CDU-Fraktion wird bei der Entscheidung am kommenden Donnerstag alle Aspekte abwägen.