Pro Sekundarschule – Beim Bürgerentscheid „Nein“ zum Stillstand
Bürgermeisterin Lisa Stremlau und die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei rufen die Dülmenerinnen und Dülmener gemeinsam dazu auf, am Bürgerentscheid am kommenden Sonntag, 1. Oktober teilzunehmen und mit „Nein“ abzustimmen – also für die Sekundarschule.
„Es liegt nun in der Hand der Bürgerinnen und Bürger, eine wesentliche Weiche für die Entwicklung der Bildungslandschaft in Dülmen und damit für die Zukunft unserer Kinder zu stellen“, betont Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Wir sind überzeugt davon, dass die Sekundarschule das richtige Modell für Dülmen ist, um allen Kindern bestmögliche Bildungschancen zu bieten.“„Pro Sekundarschule – Für unsere Kinder – NEIN zum Stillstand“ steht auf den Plakaten, mit denen die Bürgermeisterin und die vier Parteien gemeinsam für ihre Position werben. Auch mit Infoständen auf den Märkten machen sie sich für die Sekundarschule stark.
„Die Anmeldezahlen an unserer Hauptschule sinken seit Jahren drastisch, sie ist in der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert. Deshalb sind Alternativen dringend gefordert, um den Bildungsstandort Dülmen nachhaltig zu stärken“, unterstreicht Willi Wessels, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Die Befragung, die die Stadt Dülmen im Juni unter den Eltern der jetzigen Zweit- und Drittklässler durchgeführt hat, hat eindeutig ergeben, dass eine ausreichende Anzahl von Eltern ihr Kind an der Sekundarschule anmelden würde“, erinnert Olaf Schlief, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Auch Florian Kübber, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, betont: „Das längere gemeinsame Lernen, das zu den Grundsätzen der Sekundarschule gehört, wird in vielen Ländern auf der Welt erfolgreich praktiziert. Wir sollten auch den Kindern in Dülmen diese Chance bieten.“ Fritz Pietz von der Linksfraktion ergänzt: „Alles, was die bisherige Hermann-Leeser-Schule und die Kardinal-von-Galen-Schule an Positivem hervorgebracht haben, kann auch an der Sekundarschule erhalten bzw. ausgebaut werden, z.B. die Hausaufgabenbetreuung oder die Beschäftigung mit dem Thema Holocaust.“
Gemeinsam verweisen die vier Fraktionen und die Bürgermeisterin auf die Internetseite zur Sekundarschule, die die Stadt Dülmen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Sekundarschule gestaltet hat. Dort sind das Konzept und alle Fakten zur Sekundarschule nachzulesen:
www.sekundarschule.duelmen.org.