Projekt „Dülmen 2030“ der CDU Dülmen gestartet

Mit einer Programm-/Strategieentwicklung sollen die Schwerpunkte für die nächsten Jahre entwickelt werden

Die Zeit zwischen den Jahren nutzt die CDU Dülmen schon traditionell zu einer großen Klausurtagung aller Funktions- und Mandatsträger. In diesem Jahr bildete die Klausurtagung den Auftakt zum Projekt „Dülmen 2030“, das durch den Stadtverbandsvorsitzenden Markus Brambrink bereits auf der Mitgliederversammlung im Mai angekündigt worden war. Die zweite Jahreshälfte hatten die Vorstände genutzt, um die Verfahrensweise des Projektes abzustimmen.

Zur Klausurtagung trafen sich zwischen den Jahren die Funktions- und Mandatsträger der Dülmener CDU in der Billerbecker Weissenburg.Zur Klausurtagung trafen sich zwischen den Jahren die Funktions- und Mandatsträger der Dülmener CDU in der Billerbecker Weissenburg.
Mit dem breit angelegten Prozess sollen die bisherigen Wahlprogramme weiterentwickelt werden. „Zielsetzung des Projektes ist die Einbindung von Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern in die Programm- und Strategie-Entwicklung“, fasst Brambrink die verabschiedete Verfahrensweise zusammen. Die Grundlage bildete dabei die Klausurtagung. In zehn Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer mit den bisherigen Programmen. Neben der Erkenntnis, dass vieles aus dem Programm von 2014 bereits begonnen oder sogar umgesetzt wurde, stand die strategische Weiterentwicklung und Aktualisierung der Schwerpunkte auf der Tagesordnung.

„Die jetzt erarbeiteten Punkte werden von einer Steuerungsgruppe gebündelt. Auf den Versammlungen der Ortsverbände wird dann den Mitgliedern die weitere Vorgehensweise vorgestellt“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende Willi Wessels. Nach den Mitgliederversammlungen werden die Ortsverbände eigene Veranstaltungen durchführen. Danach erfolgt eine Überarbeitung in den CDU-Arbeitskreisen. Wie in der Vergangenheit sind einzelne Fachforen geplant.

„Unser Strategieprozess soll mit der Entwicklung der Stadtstrategie 2030 verzahnt werden“, stellt Wessels klar, dass es sich nicht um eine Konkurrenz zum Projekt der Bürgermeisterin handelt. „Für uns ist klar, dass die Stadtverordneten nicht die Meinung der CDU in diesem Prozess alleine vertreten können“, ergänzt Brambrink.