Noch ist das Kikadü nur eine Idee
Kikadü – eine neue Abkürzung in unserer an Abkürzungen nicht armen Zeit. Hinter Kikadü verbirgt sich die schlichte Bezeichnung Kinderkaufhaus Dülmen, die nicht nur Kinderherzen, sondern auch die ihrer Eltern höher schlagen lassen könnte.
Auf der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Dülmen stellte Bürgermeister Jan Dirk Püttmann jüngst seine Überlegungen zum Kikadü vor – wohlgemerkt Überlegungen, deren Umsetzung vorerst noch nicht ansteht.
Dabei bezeichnet Kikadü nicht ein Gebäude, nämlich das Kaufhaus, sondern einen Straßenzug, beispielsweise die Marktstraße südlich der Lüdinghauser Straße
Auf dieser Straße könnten in unterschiedlichen Ladenlokalen Waren für Kinder und Familien angeboten werden. Dabei ginge das Kikadü über eine Bündelung des Sortiments für Zielgruppe Kinder / Familien hinaus. Eine Gestaltung der Häuserfassaden und der Straße (denkbar wäre das Aufstellen von Spielgeräten, die Anlage eines wellenförmigen Bürgersteiges und barrierefreier Zugang zu allen Geschäften) soll die Kunden ansprechen und ihnen Lust auf einen Besuch im Kikadü machen. Ergänzend könnte eine Kinderbetreuung im Kindercafe angeboten werden, so der Vorschlag des Bürgermeisters. Bei der Einrichtung dieses Open-air-Kinderkaufhauses könnten öffentliche und privates Engagement der Einzelhändler Hand in Hand gehen.
Quelle: Dülmener Zeitung vom 26.07.06