Weniger Barrieren, mehr Sportgeräte
Im November trafen sich auf Einladung des Ortsverbandes der CDU Buldern interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine aus Buldern, um am Programm Dülmen 2030 der CDU über die Zukunft Bulderns mit zu gestalten.
Das durch den Stadtverband Dülmen initiierte Projekt Dülmen 2030 soll die Menschen miteinander ins Gespräch bringen, um gemeinsam mit Politik Zukunft zu gestalten, an den Bedarfen der Bürger orientiert.In Buldern wurde zu folgenden Schwerpunktthemen diskutiert: Generationen, Heimat und Infrastruktur.
Unter dem Thema Generationen wurde der Blick auf die Schulen, Kindertageseinrichtungen, Betreuungsangebote, Altenheime, Tagespflege, ärztliche Versorgung, Demografie und die Herausforderungen gelegt. Wie kann und soll Buldern sich in der Zukunft mit Blick auf 2030 zu diesen Themen aufstellen? Was wäre wünschenswert? Eine relative Zufriedenheit mit der jetzigen Situation wurde bei den Anwesenden festgestellt, mit Blick in die Zukunft wünschte man sich weiterhin eine so gute ärztliche Versorgung wie im Moment. Auch die weiteren Standards der Versorgung in Buldern sollten auf jeden Fall erhalten bleiben, wie Physiotherapie, Apotheke, ambulante Altenpflege etc. Des Weiteren sollen die vorhandenen Betreuungsmöglichkeiten von Kindern auf jeden Fall erhalten bleiben und den Bedarfen von jungen Familien entsprechend weiter ausgebaut und angepasst werden.
Beim Thema Heimat wurde leidenschaftlich im Bereich Sport diskutiert. Auch da stellte man fest, dass sich der Bedarf verändert, unter anderem durch den demografischen Wandel als auch durch die veränderten Betreuungszeiten von Kindern. Daher sollen nicht nur die bis jetzt guten sportlichen Angebote erhalten bleiben, sondern sich zusätzlich auch den neuen Bedarfen wie z. B. Rehasport hin öffnen und weiterentwickeln. Es wurde angeregt, Sportmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu schaffen, wie frei nutzbare Sportgeräte für Senioren und auch ein Basketballfeld für Kinder und Jugendliche. Wünschenswert wäre es, Angebote zu geschaffen, jederzeit Sport zu treiben, auch außerhalb von festen Trainingszeiten. Freizeitgestaltung, Kunst und Kultur sowie Ehrenamt wurden zusätzlich diskutiert. Die Anwesenden stellten fest, wie wichtig das gut funktionierende Ehrenamt für Buldern und die Bevölkerung ist. Die Ehrenamtlichen wünschten sich weiterhin eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Verwaltung, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten gut ausüben zu können.
Auch beim dritten Thema, der Infrastruktur, kam es zum regen Austausch. Wohn- und Gewerbegebiete sahen die Anwesenden als dringend notwendig, um die wirtschaftliche Entwicklung weiter zu erhalten und voranzubringen. Der dringende Bedarf an Wohnbebauung für junge Familien wurde aufgezeigt, um diesen in Buldern die Möglichkeit zu geben ansässig zu werden. Des Weiteren wurde darauf hingewiesen, für Familien und Alleinstehende bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und zu schaffen. Dabei soll allerdings die innerörtliche Entwicklung und Veränderung im Blick behalten werden. Ein gutes Radwegenetz nach Nottuln und Appelhülsen wurde gewünscht. Bezug nehmend auf den demografischen Wandel sprach man sich dafür aus, die Barrierefreiheit weiter auszubauen, z.&nbps;B. durch das Absenken von Bürgersteigen oder die barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofs. Um die Mobilität in Buldern zu erhalten, sollen die Bus- und Bahnverbindungen weiter im Auge behalten werden und, falls nötig, den verändernden Bedarfen hin angepasste werden. Wichtig war allen Anwesenden, die bisherigen Standards, die in Buldern für die Bürger und Vereine bestehen, auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Zusätzlich dazu gibt es natürlich in jedem Bereich noch Verbesserungsmöglichkeiten, Wünsche und Ziele.
Noch viele andere Ideen standen im Raum und man war sich einig, dass dies nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung war. Die Anwesenden und die Politik wollen weiter miteinander im Austausch bleiben, um die bedarfsgerechte Entwicklung von Buldern zu 2030 hin zu begleiten.
Zum Ende der Veranstaltung erklärte die CDU Buldern, dass sie für Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine für die Entwicklung Bulderns immer ein offenes Ohr habe und gemeinsam mit Ihnen an der Weiterentwicklung Bulderns, mit Blick auf alle Generationen und Bedarfe, gerne arbeiten möchte.