Rechtsfreie Räume darf es in diesem Land nicht mehr geben!

CDU Dülmen-Mitte beschäftigt sich mit Sicherheit und Ordnung

„Die Anzahl der Straftaten ist rückläufig während die Aufklärungsquote steigt: Sie wohnen in Dülmen hier sehr sicher!“ So lautete das Fazit von Polizeihauptkommissarin Melanie Terstappen von der Polizei Dülmen am Ende ihres Impulsvortrages. Neben ihr waren Polizeihauptkommissar Michael Lorkowski ebenfalls von der Polizei Dülmen, Jürgen Heilken für den Bereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Dülmen, Ulrike Twiehoff von der Dienststelle Opferschutz der Kreispolizeibehörde Coesfeld und CDU-Landtagsabgeordneter Dietmar Panske der Einladung der CDU Dülmen-Mitte gefolgt zu einer Veranstaltung zum Thema „Sicherheit und Ordnung“. Der Verband hatte Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger in die „Alte Sparkasse“ eingeladen.

Mit Vertretern von Polizei, Verwaltung und Landespolitik diskutierte die CDU Dülmen-Mitte über Sicherheit und Ordnung in Dülmen.Mit Vertretern von Polizei, Verwaltung und Landespolitik diskutierte die CDU Dülmen-Mitte über Sicherheit und Ordnung in Dülmen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Markus Schmitz, stellte Jürgen Heilken in einem Impulsvortrag die weitgefächerten Aufgabereiche des Ordnungsamtes vor. Der eine oder andere Besucher der 30 Personen starken Veranstaltung zeigte sich überrascht, dass sich die städtische Stelle neben Themen wie Feuerwehr, Rettungswesen und Lärm auch mit dem Marktwesen, Fundbüro, Kirmes und Verkaufsoffenen Sonntagen auseinandersetzt. Neben dem „Erfolgsmodell“ der sogenannten Mobilen Wache auf der Kirmes fand er auch lobende Worte über den Streifendienst, der an einen externen Dienstleister vergeben worden ist: „Einige Stellen haben wir dadurch ruhig bekommen.“

Polizeihauptkommissarin Melanie Terstappen stellte in ihren Ausführungen sowohl die Arbeit der Polizei, als auch die Struktur der Dülmener Wache vor, die zu einer höheren Polizeipräsenz in Dülmen führe. Außerdem gab sie einen Überblick über die in Dülmen begangenen Straftaten.

Im anschließenden Impuls von Ulrike Twiehoff gab diese grundlegende Tipps zur Absicherung der Wohnung und wusste zu berichten: „Dämmerung und frühe Dunkelheit spielen den Tätern in die Hände: Sie wollen ungestört agieren.“ Terstappen und Twiehoff mahnten beide zur Achtsamkeit.

CDU-Landtagsabgeordneter Dietmar Panske ergriff in einem letzten Impulsvortrag das Wort und stellte die Verbindung zur Landespolitik her. Zentral forderte er: „Rechtsfreie Räume darf es in diesem Land nicht mehr geben!“ Die Landesregierung wolle die Polizei personell, rechtlich und im Bereich der Ausstattung weiter stärken, um diese beispielsweise besser für die Probleme der Drogen- und Clan-Kriminalität zu rüsten. Er sehe einen hohen Bedarf weiter an der Inneren Sicherheit in NRW zu arbeiten in den kommenden Jahren.

In einer abschließenden Diskussion wurde das Thema Videoüberwachung am Bahnhof und an Schulen mit den anwesenden Experten ausführlich diskutiert. Manuela Pross, die 3. stellvertretende Bürgermeisterin Dülmens, war es ein besonderes Anliegen eine Strategie gegen „subjektive Angsträume im Stadtgebiet“ zu entwickeln.

Ortsverbandsvorsitzender Markus Schmitz ordnete in seinem abschließenden Statement die Veranstaltung in den Programmprozess „Dülmen 2030“ des CDU-Stadtverbands ein. Die Erkenntnisse der Veranstaltung würden dort einfließen. Außerdem wolle er in die aktuellen Haushaltberatungen einen Antrag einbringen.