Gesucht wird: Bürgermeister 2020
Was der neue Bürgermeister mitbringen muss, sind Bürgernähe, Verantwortungsbewusstsein, Führungserfahrung und unternehmerisches Denken. Und er sollte bereit sein, seinen Wohnsitz in Dülmen zu nehmen. „Aber wir haben das Anforderungsprofil bewusst nicht so ganz eng gefasst“, erläutert Brambrink.
So wird zwar die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der CDU gefordert. Nicht aber die Parteizugehörigkeit. Und ob der Kandidat ein Jurist sein soll oder ein erfahrener Verwaltungsprofi? Bleibt ebenso offen. „Wir sind überzeugt davon, dass unsere Parteifreunde unter den Kandidaten den geeignetsten herausfinden werden“, gibt Brambrink sich optimistisch.
Zunächst einmal sind alle CDU-Mitglieder angeschrieben worden und aufgerufen, geeignete Kandidaten zu benennen. Wer seinen Hut in den Ring werfen möchte, der kann sich direkt bei Markus Brambrink – natürlich vertraulich – bewerben. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2019. „Wir werden dann die hoffentlich vielen Bewerbungen sichten und wollen die aussichtsreichsten Kandidaten in Dülmen und den Ortsteilen vorstellen.“ Wie Friedrich Merz, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer auf Bundesebene, müssen die Kandidaten bei den CDU-Mitgliedern auf kommunaler Ebene Punkte für die Kandidatur sammeln.
Vorbild für diesen Weg der Kandidatenkür ist das laufende Projekt 2030, mit welchem die CDU ein Zukunftskonzept für Dülmen erarbeitet. „Wir sehen ja, wie gut das bei komplexen Sachthemen funktioniert, deshalb bin ich zuversichtlich, dass das auch ein gutes Instrument für die Vorstellung unserer Bürgermeisterkandidaten ist“, erläutert Brambrink.
Der Stadtverbandsvorsitzende sieht übrigens durchaus qualifizierte Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in den eigenen Reihen. „Aber über Bewerber aus dem Umland freuen wir uns natürlich ganz genauso.“