Die Vorstellung des Entwurfs für ein neues Stadtquartier Overbergplatz hat bei der CDU-Fraktion zu einer deutlichen und breiten Zustimmung geführt. Die typisch münsterländische Architektur, kleinteilig mit offener Wegeführung und ein breit gefächertes Einzelhandelsangebot, überzeugten die Stadtverordneten der Mehrheitsfraktion, so Fraktionschef Willi Wessels. Der öffentlich zugängliche Dachgarten, einzigartig in der Region, werde sicher nicht nur Dülmens Bürgerinnen und Bürger faszinieren. Bei entsprechend zeitnaher Weiterentwicklung des ersten Entwurfs sieht Wessels sehr gute Chancen für eine nicht allzu ferne Verwirklichung. Dies sei auch dringend erforderlich, denn die Daten für die Frequenz und die Kaufkraftbindung der Dülmener Innenstadt seien derzeit dramatisch schlecht, so die CDU Dülmen.

Die erste stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, das Informationsangebot der Concepta zu nutzen und die positiven Ansätze mit weiteren Vorschlägen konstruktiv zu begleiten. Auch die CDU steht für einen breiten und offenen Meinungsaustausch zur Verfügung und wird diesen aktiv vorantreiben.
Die Voraussetzungen für eine Bebauung des Overbergplatzes sind im engen Austausch zwischen CDU und den Verantwortlichen der Dülmener Kaufleute von der Viktor GmbH erarbeitet worden, so Manuela Pross, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion. Die Einbeziehung der Overbergpassage in die Projektplanungen sei hierbei ein wesentlicher Bestandteil für die CDU. Die Umsetzung der Pläne des Stadtquartiers Overbergplatz wird die CDU-Fraktion an die zwingend notwendige Attraktivierung der Overbergpassage knüpfen und vorantreiben, ergänzt sie. Hierbei zeigen die Pläne der Concepta Möglichkeiten auf den Einzelhandel wieder stärker und zeitgemäß in der Passage zu etablieren und so eine zusammen hängende Einheit zu schaffen.
Natürlich werde man die Zielsetzung der Innenstadt nur mit einer Reihe von Maßnahmen auch insgesamt erreichen: die Erweiterung des Parkplatzangebotes an der Münsterstraße, das Großprojekt Intergeneratives Zentrum (IGZ) in der Innenstadt und die Schaffung eines gastronomischen Angebotes im Rathaus sind wichtige Eckpunkte. Denn nur so könne man von einem ausgewogenen Konzept sprechen, so Markus Brambrink, und dafür tritt die CDU ein. Durch die Neugestaltung der Marktstraße, des Königsplatzes und der Arkaden an der Münsterstraßen sei im Übrigen das Erscheinungsbild Dülmens bereit deutlich verbessert worden, so der CDU Vorsitzende.
Das Potenzial Dülmens als zukunftsorientierte vielfältige und lebendige Mittelstadt werde sich mit der Realisierung des neuen Stadtquartiers Overbergplatz auch in der gesamten Innenstadt aktivieren lassen, wiederholte Willi Wessels seine bereits früher geäußerte These. Jetzt gilt es den Impuls zu nutzen, den Knoten durch zuschlagen und gemeinsam mit den Projektbeteiligten und Bürgerinnen und Bürgern Dülmens Innenstadt nach vorne zu bringen. „Nun gilt es die Vorschläge und das Projekt positiv zu begleiten! Eine negative Herangehensweise wäre ein falsches Signal, das zeigt ein Blick in die Vergangenheit“, ergänzt Rolf Braun, der sich in der Fraktion als einer der Vertreter der Dülmener Unternehmer engagiert.